St. Hedwigs-Kathedrale

Die St. Hedwigs-Kathedrale und das Bernhard-Lichtenberg-Haus haben, durch die zentrale Lage in der Mitte der Bundeshauptstadt, für die Katholische Kirche eine noch über den Bischofssitz hinausgehende Bedeutung als lebendiger Ort des christlichen Glaubens, der Kommunikation und der Seelsorge.

Mit einer behutsamen Weiterentwicklung der Raumstrukturen der St. Hedwigs-Kathedrale möchten wir den geeigneten Rahmen bieten für große Liturgische Feiern mit Chor und Orchester genauso wie für das stille Zwiegespräch des Einzelnen mit Gott.

Unsere Gestaltungsmittel sehen wir in der Tradition des europäischen Sakralbaus, im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Weiterentwickeln.
Im Sinne einer „lebendigen Kirche“, werden wichtige Veränderungen umgesetzt und zugleich das Verbleibende erhalten.

Die Orte der heiligen Handlung wurden neu konzipiert um die Liturgie in ihrer heutigen Form auch baulich nachvollziehbar zu machen.

Die St. Hedwigs-Kathedrale erhält zwei neue kreisförmige Anbauten - Baptisterium und Sakristei - um den historischen Annex wieder als Sakramentskapelle nutzen zu können, wie nach dem Umbau zur Kathedrale nach den Plänen von Prof. Clemens Holzmeister.
Die abendländische Sakralbaukunst lebt von der stetigen Überformung, Erweiterung und Veränderung seiner Bauten im Laufe der Geschichte und Stilepochen.
So sehen wir unseren Vorschlag, den Kathedralraum um weitere Kapellenanbauen zu erweitern, als konsequente Weiterführung christlicher Bautradition.
Die Anbauten folgen dem Prinzip der runden Form der Kirche und des historischen Annexes.
Die neuen Annexe werden als Massivbau zerstörungsfrei an den Bestand angesetzt und handwerklich oberflächenbearbeitet.
Die drei Kuppeln der Annexe sollen von einem zeitgenössischen Künstler in der Tradition der Kirchenmalerei als “Kuppel-Triptychon“ gestaltet werden.

 

St. Hedwigs Kathedrale

 

St. Hedwigs Kathedrale

 

St. Hedwigs Kathedrale

 

ST. HEDWIGS KATHEDRALE BERLIN

Auslober: Erzbistum Berlin
Offener Realisierungswettbewerb